Vom Raytracing-Modell zum digitalen Prototypen - archiviert

Dies ist eine Aufzeichnung eines Webinars, das ursprünglich stattfand am 22.11.2018

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Raytracing ist die Standardmethode zur Entwicklung von optischen Systemen und wird eingesetzt, um diese Systeme virtuell auszulegen und Vorhersagen über ihre optischen Eigenschaften zu machen. Einsatzbereiche solcher digitaler Prototypen sind beispielsweise die Entwicklung von Laser- oder Abbildungssystemen.

Außerhalb der idealisierten Laborbedingungen kann ein einfaches Raytracing-Modell allerdings nicht mehr ausreichend sein, um ein optisches Gerät realistisch zu beschreiben. Miniaturisierung und tiefere Integration optischer Technologien in echte Produkte, wie z.B. Laserschweiß- oder Ablationsgeräte, erfordern die Berücksichtigung von mechanischen, thermischen oder auch Vibrationseffekten, da Linsen im Einsatz unter realen Bedingungen eingespannt, erhitzt oder bewegt werden.

Eine korrekte Beschreibung komplexer optischer Geräte funktioniert demnach nur mit Multiphysik, also unter Einbeziehung aller relevanten physikalischen Effekte in einem gekoppelten Simulationsmodell. Mit COMSOL Multiphysics ist dies innerhalb einer Benutzeroberfläche möglich. Im Webinar lernen Sie, welche Effekte für die Berechnung optischer Systeme mit Raytracing relevant sein können und wie man diese berücksichtigt.

www.pro-physik.de
In Kooperation mit www.pro-physik.de – das führende Physik-Portal von Wiley

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Referent/in

Andreas Bick
Comsol Multiphysics GmbH Andreas Bick arbeitet als Applications Engineer bei der Comsol Multiphysics GmbH. Seine Promotion führte er an der Universität Hamburg durch, wo er sich mit ultrakalten Quantengasen in nicht-kubischen optischen Gittern, hybriden Quantensystem, optischen Resonatoren und mikromechanischen Oszillatoren beschäftigte.