Warum reale akustische Systeme nur multiphysikalisch simuliert werden können - Archived

This is a recording of a webinar that originally aired on 02.11.2017

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Moderne Akustik-Simulation deckt alle Bereiche und Größenordnungen akustischer Phänomene ab – von Ultraschall-Sensoren über Düsentriebwerk-Lärmanalysen bis zur Berechnung der Akustik in Konzertsälen. In den wenigsten Fällen reicht dabei eine rein akustische Betrachtung aus: In der Regel gibt es mindestens einen weiteren physikalischen Effekt, der das Simulationsergebnis beeinflusst und berücksichtigt werden muss, wenn die Ergebnisse die Realität möglichst korrekt darstellen sollen.

Die Zahl der möglichen Wechselwirkungen ist groß: Thermoviskose Effekte können zu hohen Verlusten führen, Luftströmungen können das Schallfeld beeinflussen und Akustik-Struktur-Wechselwirkungen müssen z.B. bei der Berechnung von Piezoelementen oder in der Vibroakustik berücksichtigt werden. Außerdem erfordern die verschiedenen Größenordnungen unterschiedliche Simulationstechniken, um Ergebnisse in vernünftigem Zeit- und Aufwandsrahmen zu erhalten.

In diesem Webinar zeigen wir, warum man beispielsweise schon bei der Simulation eines „einfachen“ Lautsprechers auf multiphysikalische Kopplung angewiesen sein kann, wenn man experimentelle Ergebnisse korrekt reproduzieren will.

www.pro-physik.de
In Kooperation mit www.pro-physik.de – das führende Physik-Portal von Wiley

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Archived Webinar Details

Speaker

Gilles Pigasse
Comsol Multiphysics GmbH Gilles Pigasse hat Elektrotechnik in Paris studiert und eine zusätzliche Vertiefung in Akustik in Dänemark absolviert. In seiner Masterarbeit und der anschließenden Promotion befasste er sich mit den Eigenschaften des menschlichen Gehörs. Danach war er als Akustikingenieur bei der Dänischen Bundesanstalt für Straßenwesen tätig. Ein Umzug nach Deutschland führte zu einer Tätigkeit als Akustikingenieur in der Automobilindustrie. Seit 2015 arbeitet er bei der Comsol Multiphysics GmbH als Technical Sales Engineer.